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Osteochondrose
Behandlung von Wirbelsäulenverschleiß in FrankfurtSpezialisierte Ärzte für Orthopädie und Schmerztherapie in Frankfurt
Individuelles 3-Phasen-Konzept bei Osteochondrose (Akut - Regeneration - Prävention)
Für Privatpatienten und Selbstzahler
Osteochondrose ist eine verschleißbedingte Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Bandscheiben und angrenzende Wirbelkörper durch jahrelange Über- und Fehlbelastungen degenerieren. Dies führt zu chronischen Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit. Im Auromedicum in Frankfurt verbinden wir bei der Behandlung schulmedizinische Diagnostik und Therapie mit naturheilkundlichen Verfahren und betrachten dabei die strukturelle, biochemische und emotionale Ebene als Einheit. Osteochondrose ist zwar nicht heilbar, lässt sich jedoch durch individuell abgestimmte Therapie gut behandeln – mit dem Ziel, Beschwerden nachhaltig zu lindern und das Fortschreiten zu verhindern.
Osteochondrose
Auf einen Blick
Sven Daum
Privatpraxis für SchmerztherapieFacharzt für Anästhesie
Schmerztherapeut

Dr. Gerret Hochholz
Privatpraxis für OrthopädieFacharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezialisiert auf Hüfte, Wirbelsäule und Schulter
Was ist eine Osteochondrose genau?
Osteochondrose ist eine degenerative Verschleißerkrankung, die vor allem die Wirbelsäule betrifft. Dabei kommt es zu krankhaften Veränderungen der Bandscheiben und der angrenzenden Wirbelkörper. Die Bandscheiben fungieren normalerweise als elastische Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln und ermöglichen die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Bei einer Osteochondrose verlieren diese Bandscheiben jedoch über Jahre an Höhe und Elastizität, wodurch sie ihre Pufferfunktion nicht mehr ausreichend erfüllen können. Die Wirbelkörper reagieren mit knöchernen Umbauprozessen, wobei sich an den Wirbelkanten sogenannte Spondylophyten (Knochenausläufer) bilden.
Welche Formen der Osteochondrose behandeln wir in Frankfurt?
Osteochondrose der Lendenwirbelsäule (LWS)
Die Osteochondrose der Lendenwirbelsäule ist die häufigste Form, da die Lendenwirbelsäule die größte Last des Oberkörpers trägt. Betroffene leiden unter chronischen Schmerzen im unteren Rücken, die sich bei Belastung verstärken. Typisch ist eine morgendliche Steifigkeit, die sich durch Bewegung bessert. Sind Nervenwurzeln betroffen, können die Schmerzen ins Gesäß und in die Beine ausstrahlen, begleitet von Taubheitsgefühlen oder Kribbeln.
Osteochondrose der Halswirbelsäule (HWS)
Bei der Osteochondrose der Halswirbelsäule sind die Bandscheiben im Nackenbereich betroffen. Die Erkrankung führt zu Nackenschmerzen, die oft in Schultern und oberen Rücken ausstrahlen. Viele Betroffene klagen über spannungsartige Kopfschmerzen, die vom Nacken ausgehen. Werden Nervenwurzeln gereizt, können Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Armen, Händen und Fingern auftreten. In seltenen Fällen kann die HWS-Osteochondrose auch zu Schwindelgefühlen oder Ohrgeräuschen führen.
Erosive Osteochondrose
Die erosive Osteochondrose stellt ein fortgeschrittenes Stadium der Bandscheibendegeneration dar und ist durch besonders intensive Beschwerden gekennzeichnet. Bei dieser Form kommt es zu aktiven entzündlichen und abbauenden Veränderungen an den knorpeligen Abschlussplatten der Wirbelkörper. Durch kleine Risse in den Abschlussplatten können entzündliche Substanzen aus dem Bandscheibengewebe in den Knochen eindringen und dort eine Entzündung sowie ein Knochenmarködem auslösen. In der MRT-Bildgebung sind diese Veränderungen oft als Modic-1-Veränderungen sichtbar.
Die Schmerzen sind typischerweise deutlich stärker als bei der nicht-erosiven Form. Charakteristisch sind intensive Schmerzen, die auch in Ruhe oder nachts auftreten und den Schlaf erheblich stören können.
Multisegmentale Osteochondrose
Von einer multisegmentalen Osteochondrose spricht man, wenn mehrere Bandscheiben und angrenzende Wirbelkörper gleichzeitig von degenerativen Veränderungen betroffen sind. Die Erkrankung erstreckt sich über verschiedene Abschnitte der Wirbelsäule. Die Symptome können vielfältiger und ausgeprägter sein, da mehrere Segmente zur Schmerzentstehung beitragen. Die Behandlung erfordert ein umfassendes Therapiekonzept.
Wie entsteht Osteochondrose?
Die Hauptursache für Osteochondrose ist chronischer Verschleiß durch jahrelange Fehl- und Überbelastung der Wirbelsäule. Die Erkrankung entwickelt sich schleichend und ist multifaktoriell bedingt. In unserer Praxis in Frankfurt beobachten wir immer wieder, dass es ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren ist, das zur Degeneration der Bandscheiben und angrenzenden Wirbelstrukturen führt.
Ungünstige Belastungen und falsche Bewegungsmuster
Der wohl entscheidendste Mechanismus ist eine anhaltende, unphysiologische Belastung der Wirbelsäule. Eine schlechte Körperhaltung, wie sie besonders bei sitzenden Tätigkeiten häufig vorkommt, führt über Jahre hinweg zu einer ungleichmäßigen Druckverteilung auf die Bandscheiben. Verstärkt wird dieser Effekt durch einseitige Belastungen und falsche Bewegungsmuster, die bestimmte Bereiche der Wirbelsäule besonders stark beanspruchen.
Hinzu kommt, dass Bewegungsmangel nicht nur die stützende Muskulatur schwächt, sondern auch die Nährstoffversorgung der Bandscheiben beeinträchtigt. Diese erfolgt nämlich über Diffusion während der Bewegung – ohne ausreichende körperliche Aktivität verlieren die Bandscheiben daher zunehmend an Elastizität und Höhe.
Natürlicher Alterungsprozess
Parallel zu den äußeren Belastungsfaktoren wirkt der natürliche Alterungsprozess, der die Bandscheiben im Laufe der Jahre an Flüssigkeit verlieren lässt und kann so zur Entwicklung der Osteochondrose beitragen. Sie werden dadurch trockener und weniger elastisch – ein Vorgang, der durch die bereits genannten Risikofaktoren wie Fehlbelastung und Bewegungsmangel zusätzlich beschleunigt wird.
Frühere Verletzungen im Wirbelsäulenbereich
Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss früherer Verletzungen im Wirbelsäulenbereich auf die Osteochondrose. Solche Verletzungen können zu strukturellen Schädigungen und veränderten Belastungsmustern führen, die die Entwicklung einer Osteochondrose begünstigen.
Genetische Veranlagungen
Darüber hinaus kann eine genetische Veranlagung für schwächeres Bindegewebe oder eine bestimmte Wirbelsäulenform das Risiko für die Erkrankung erhöhen, auch wenn die Osteochondrose keine klassische Erbkrankheit ist.
Übergewicht als Belastungsfaktor
Auch das Körpergewicht spielt eine bedeutende Rolle bei der Entstehung der Osteochondrose. Übergewicht erhöht den Druck auf die Wirbelsäule erheblich und beschleunigt dadurch den Verschleißprozess der Bandscheiben.
Nährstoffmangel
Ein weiterer, oft unterschätzter Faktor ist die ausreichende Versorgung mit essenziellen Nährstoffen. Ein Mangel an Vitamin D kann beispielsweise die Knochenstruktur schwächen und Entzündungsprozesse begünstigen, was die Entstehung und das Fortschreiten einer Osteochondrose zusätzlich fördert.
Die wichtigsten Risikofaktoren zusammengefasst:
- Fehlbelastung durch schlechte Haltung
- Bewegungsmangel mit Schwächung der stützenden Muskulatur
- Übergewicht und erhöhter Druck auf die Wirbelsäule
- Natürlicher Alterungsprozess mit Flüssigkeitsverlust der Bandscheiben
- Frühere Verletzungen im Wirbelsäulenbereich
- Genetische Veranlagung für schwächeres Bindegewebe
- Nährstoffmangel, insbesondere Vitamin D
Welche Symptome verursacht Osteochondrose?
Die Symptome der Osteochondrose hängen stark davon ab, welcher Wirbelsäulenabschnitt betroffen ist und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. In unserer Praxis in Frankfurt erleben wir häufig, dass Patientinnen und Patienten erst dann zu uns kommen, wenn die Beschwerden bereits fortgeschritten sind – denn tückischerweise treten in frühen Stadien oft nur geringe oder gar keine Symptome auf. Im weiteren Verlauf können jedoch deutlich spürbare Beschwerden entstehen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Allgemeine Beschwerden bei Osteochondrose
Unabhängig davon, welcher Wirbelsäulenabschnitt betroffen ist, zeigen sich bei der Osteochondrose einige typische Grundsymptome.
Das Hauptsymptom sind chronische, dumpfe oder stechende Schmerzen im betroffenen Bereich, die charakteristischerweise bei Belastung, Bewegung oder nach langem Sitzen oder Stehen zunehmen. Interessant ist, dass der Körper selbst versucht, das instabile Wirbelsäulensegment durch Muskelverspannungen zu stabilisieren – ein Schutzmechanismus, der jedoch zu zusätzlichen Schmerzen führt. Mit fortschreitender Erkrankung bewirken die degenerativen Veränderungen eine zunehmende Bewegungseinschränkung, die den Alltag spürbar erschwert.
Symptome bei Osteochondrose der Lendenwirbelsäule
Bei der Osteochondrose der Lendenwirbelsäule, der häufigsten Form dieser Erkrankung, konzentrieren sich die Beschwerden auf den unteren Rücken. Die Schmerzen verstärken sich typischerweise durch Belastung, langes Sitzen oder Stehen – Situationen, die im Berufsalltag kaum zu vermeiden sind. Besonders problematisch wird es, wenn durch die degenerativen Veränderungen Nervenwurzeln gereizt werden. In diesem Fall strahlen die Schmerzen ins Gesäß, die Beine oder sogar bis in die Füße aus. Zusätzlich können Taubheitsgefühle oder ein unangenehmes Kribbeln in den Beinen auftreten, manchmal begleitet von einer spürbaren Muskelschwäche, die das Gehen erschwert.
Symptome bei Osteochondrose der Halswirbelsäule
Bei der Osteochondrose der Halswirbelsäule stehen Nackenschmerzen im Vordergrund, die oft in die Schultern und den oberen Rücken ausstrahlen. Viele Betroffene leiden unter spannungsartigen Kopfschmerzen, die charakteristischerweise im Nacken beginnen und sich über den Hinterkopf ausbreiten. Wenn Nervenwurzeln im Halsbereich gereizt werden, können Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Armen, Händen und Fingern entstehen – Symptome, die feinmotorische Tätigkeiten erheblich beeinträchtigen können. In seltenen Fällen führen Durchblutungsstörungen oder Nervenreizungen im Bereich der Halswirbelsäule zu Schwindelgefühlen oder Ohrgeräuschen.
Besonderheiten bei erosiver Osteochondrose
Die erosive Osteochondrose stellt eine besonders belastende Form dar. Hier sind die Schmerzen deutlich intensiver als bei der nicht-erosiven Variante. Typisch sind starke Schmerzen, die auch in Ruhe oder nachts auftreten – sogenannte entzündliche Rückenschmerzen, die sich von den üblichen mechanischen Rückenschmerzen unterscheiden. Diese nächtlichen Schmerzen stören den Schlaf erheblich und führen häufig zu einer ausgeprägten Erschöpfung, die den Alltag zusätzlich erschwert.
Die Symptome entwickeln sich meist schleichend über Jahre. Bei starken oder plötzlich auftretenden Beschwerden sollten Betroffene umgehend fachärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Wie diagnostizieren wir Osteochondrose im Auromedicum Frankfurt?
Eine präzise Diagnostik bildet die Grundlage für erfolgreiche Therapie. Im Auromedicum in Frankfurt führen wir ein mehrstufiges Verfahren durch, das verschiedene Untersuchungsmethoden kombiniert und so ein umfassendes Bild der Erkrankung liefert.
Anamnese und körperliche Untersuchung
Jede Diagnostik beginnt mit einem ausführlichen Anamnesegespräch, in dem wir die Krankengeschichte, frühere Verletzungen und aktuelle Symptome erfassen. Wir erkundigen uns nach Art, Lokalisation und Intensität der Schmerzen, nach auslösenden Faktoren und dem zeitlichen Verlauf. Auch berufliche und sportliche Belastungen sowie die allgemeine Lebensweise sind wichtig, um die gesundheitlichen Bedürfnisse zu verstehen und den Kontext für die nachfolgenden Untersuchungen zu liefern.
Im Anschluss erfolgt eine gezielte körperliche Untersuchung. Dabei wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule in verschiedene Richtungen getestet und auf Bewegungseinschränkungen oder Schmerzverstärkung geachtet. Die Wirbelsäule wird abgetastet, um lokale Druckschmerzen oder Verspannungen zu identifizieren. Die Muskulatur wird auf Verhärtungen und Triggerpunkte untersucht. Neurologische Tests können Hinweise auf eine mögliche Nervenbeteiligung geben.
Bildgebende Verfahren
Die bildgebende Diagnostik ergänzt die klinische Untersuchung und ermöglicht eine genaue Beurteilung der strukturellen Veränderungen. Das Röntgen eignet sich zur Beurteilung der knöchernen Strukturen. Es zeigt Spondylophyten, den Höhenverlust der Bandscheiben und mögliche Fehlstellungen der Wirbelsäule.
Die Magnetresonanztomografie (MRT) bietet zusätzlich eine detaillierte Darstellung der Weichteilstrukturen. Sie zeigt den Zustand der Knorpel und Bandscheiben, macht Entzündungszeichen sichtbar und kann Modic-Veränderungen bei erosiver Osteochondrose nachweisen. Das MRT ist besonders wertvoll zur Beurteilung der Beteiligung von Nervenwurzeln. In speziellen Fragestellungen kann auch eine CT-gestützte Diagnostik sinnvoll sein.
Haltungs- und Bewegungsanalyse
Ein wichtiger Baustein der Diagnostik sind funktionsdiagnostische Verfahren, die über die rein strukturelle Bildgebung hinausgehen. Die Haltungsanalyse ermöglicht die Erkennung von Fehlbelastungen und Asymmetrien in der Körperhaltung. Diese Informationen sind entscheidend für die Therapieplanung.
Die Bewegungsanalyse dient der Identifikation problematischer Bewegungsmuster. Sie zeigt auf, ob bestimmte Bewegungsabläufe die Wirbelsäule ungünstig belasten. Durch die Analyse können gezielte Übungen entwickelt werden, um schädliche Bewegungsmuster zu korrigieren.
Elektromyografie (EMG)
Die Elektromyografie (EMG) misst die elektrische Aktivität der Muskulatur und die Nervenfunktion. Bei diesem völlig ungefährlichen und schmerzfreien Verfahren werden die in der Muskulatur natürlich vorkommenden elektrischen Ströme gemessen. Das EMG kann beurteilen, ob die Muskeln normal durch Nerven versorgt werden und ob muskuläre Dysbalancen vorliegen. Ein großer Vorteil der funktionsdiagnostischen Verfahren ist die Möglichkeit zur frühzeitigen Erkennung von Fehlbelastungen, noch bevor starke Beschwerden auftreten.
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Ihre Gesundheit verdient Zeit und AufmerksamkeitIm Auromedicum Frankfurt erhalten Sie eine sorgfältige Diagnostik und eine individuell abgestimmte Therapie – persönlich betreut von unseren erfahrenen Ärzten.
Wie behandeln wir Osteochondrose in Frankfurt?
Die Behandlung der Osteochondrose im Auromedicum folgt einem individuellen, mehrstufigen Ansatz. Wir kombinieren schulmedizinische und ganzheitliche Verfahren, um akute Beschwerden zu lindern und langfristig das Fortschreiten zu verhindern. Unser Ziel im Auromedicum in Frankfurt ist es, die Schmerzen nachhaltig zu reduzieren, die Beweglichkeit zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern.
Phase 1 – Akutbehandlung: Schmerzen effektiv lindern
Starke Schmerzen schränken die Beweglichkeit ein und behindern die weitere Therapie. Deshalb ist es wichtig, zunächst eine spürbare Schmerzreduktion zu erreichen.
Facetteninfiltration
Ein zentrales Element ist die Facetteninfiltration unter bildgebender Kontrolle. Bei diesem Verfahren werden entzündungshemmende und schmerzlindernde Substanzen gezielt an die betroffenen Facettengelenke gespritzt. Die bildgebende Kontrolle mittels Sonografie, MRT oder CT gewährleistet eine präzise Platzierung und optimale Wirkung. In der Regel führen wir eine Serie von drei Infiltrationen im Abstand von einigen Tagen durch. Bei der ersten Injektion setzen wir Cortison ein, das ausgeprägte entzündungshemmende Eigenschaften besitzt und schnell Schmerzen lindert. In den folgenden Injektionen stellen wir auf ACS (Autologes Konditioniertes Serum) um – ein aus dem Eigenblut gewonnenes Konzentrat körpereigener entzündungshemmender Proteine, das die Heilungsprozesse unterstützt.
Neuraltherapie
Zusätzlich behandeln wir gezielt muskuläre Triggerpunkte. Diese schmerzhaften Verhärtungen tragen erheblich zur Schmerzsymptomatik bei und entstehen oft als Reaktion auf die Wirbelsäuleninstabilität. Durch Neuraltherapie – das gezielte Setzen kleiner Injektionen in verspannte Muskelareale – können diese Verhärtungen gelöst werden.
Triggerakupunktur
Ergänzend setzen wir Triggerakupunktur ein, bei der mit feinen Nadeln gezielt verhärtete Muskelpunkte behandelt werden. Dies führt zu einer Entspannung der Muskulatur und reduziert Schmerzen.
Phase 2 – Regeneration: Heilungsprozesse aktivieren
Sobald die akuten Schmerzen gelindert sind, beginnt bei uns im Auromedicum die regenerative Phase. Diese Phase zielt darauf ab, die körpereigenen Heilungsprozesse zu aktivieren und die geschädigten Strukturen zu stärken.
Physiotherapie
Die Physiotherapie spielt hier eine zentrale Rolle und wird bereits parallel zur Akutbehandlung eingeleitet. In unserem medizinischen Kooperationszentrum arbeiten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten eng mit dem ärztlichen Team zusammen. Die Therapie umfasst mobilisierende Techniken, um die durch Schmerzen eingeschränkte Beweglichkeit wiederherzustellen. Gleichzeitig werden stabilisierende Übungen durchgeführt, die die Muskulatur kräftigen und die Wirbelsäule entlasten.
ACS-Therapie
Die ACS-Therapie wird in dieser Phase fortgeführt. ACS nutzt körpereigene Heilungsfaktoren aus dem Eigenblut. Diese Substanz wirkt stark entzündungshemmend und regenerativ, unterstützt die natürliche Knorpelregeneration und hilft dem Knorpel, auf natürliche Weise zu regenerieren.
Phase 3 – Prävention: Fortschreiten verhindern
Die präventive Phase ist bei Osteochondrose von entscheidender Bedeutung, da die Erkrankung nicht heilbar ist. Ziel ist es, das Fortschreiten der Degeneration zu verhindern und langfristig beschwerdefrei zu bleiben. Diese Phase leiten wir im Auromedicum ein, sobald Betroffene wieder ausreichend mobil sind.
Funktionsanalyse als Grundlage
Als Grundlage führen wir erneut funktionsdiagnostische Untersuchungen durch. Die Haltungsanalyse und das EMG der betroffenen Region liefern detaillierte Daten über Fehlbelastungen, muskuläre Dysbalancen und problematische Bewegungsmuster. Anhand dieser Daten erstellen wir einen individuellen Trainingsplan, der darauf abzielt, geschwächte Muskelgruppen zu kräftigen, die Wirbelsäule zu stabilisieren und Bewegungsmuster zu optimieren.
EMG-gestützte Trainingstherapie
Die EMG-gestützte Trainingstherapie erfolgt in unserem medizinischen Kooperationszentrum unter engmaschiger Betreuung durch das Ärzte- und Therapeutenteam. Das Besondere ist das direkte Biofeedback zur Muskelaktivität. Während des Trainings wird die Aktivität der Muskulatur über Elektroden abgeleitet und grafisch dargestellt. So können Patientinnen und Patienten unmittelbar sehen, welche Muskeln aktiviert werden und ob sie die richtige Muskelgruppe ansprechen. Dieses direkte Feedback ermöglicht ein effektives Training. Die Muskulatur wird gezielt gestärkt, was die Wirbelsäule entlastet und stabilisiert, wodurch der Druck auf die geschädigten Bandscheiben reduziert und weiterer Verschleiß verhindert wird.
Die präventive Phase ist bei Osteochondrose entscheidend, denn nur durch gezieltes, individuelles Training können wir das Fortschreiten der Erkrankung effektiv verlangsamen.
Privatpraxis für Orthopädie
Die Besonderheit am Auromedicum: Unser ganzheitlicher Ansatz in Frankfurt
Was die Behandlung von Osteochondrose im Auromedicum in der Frankfurter Innenstadt besonders macht, ist die Kombination schulmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren. Wir setzen moderne diagnostische Methoden und evidenzbasierte Therapien ein, ergänzen diese jedoch durch ganzheitliche Ansätze wie Neuraltherapie und Akupunktur.
Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die enge Verzahnung von Orthopädie und Schmerztherapie unter einem Dach. Dr. Gerret Hochholz führt die Privatpraxis für Orthopädie, Sven Daum die Privatpraxis für Schmerztherapie, und beide arbeiten in der medizinischen Kooperationsgemeinschaft eng zusammen. Dies ermöglicht einen nahtlosen Übergang zwischen den Behandlungsphasen und eine optimale Abstimmung der Therapie.
Unser medizinisches Kooperationszentrum bringt alle Behandlungsbausteine unter einem Dach zusammen. Physiotherapie, Trainingstherapie und ärztliche Behandlung finden am selben Ort statt, was kurze Wege und eine kontinuierliche Betreuung gewährleistet.
Unsere Behandlungsphasen im Auromedicum zusammengefasst:
Unser dreistufiges Behandlungskonzept bei Osteochondrose umfasst die folgenden Schritte:
- Phase 1 – Akutbehandlung: Facetteninfiltration mit Cortison und ACS, Triggerpunktbehandlung durch Neuraltherapie und Akupunktur, begleitende Schmerzmedikation bei Bedarf
- Phase 2 – Regeneration: Physiotherapie zur Mobilisierung und Stabilisierung, Fortsetzung der ACS-Therapie zur Aktivierung körpereigener Heilungsprozesse
- Phase 3 – Prävention: Haltungs- und Bewegungsanalyse, individueller Trainingsplan basierend auf EMG-Daten, EMG-gestützte Trainingstherapie unter ärztlicher und therapeutischer Betreuung
Warum ist die präventive Trainingstherapie so wichtig?
Die Osteochondrose ist eine degenerative Erkrankung, die nicht heilbar ist. Die strukturellen Veränderungen lassen sich nicht vollständig rückgängmachen. Deshalb liegt der Fokus auf der Symptomlinderung und vor allem auf der Verhinderung des weiteren Fortschreitens. Hier spielt die präventive Trainingstherapie eine entscheidende Rolle.
Die Muskulatur ist der entscheidende Stabilisator der Wirbelsäule. Eine kräftige, gut trainierte Rücken- und Bauchmuskulatur entlastet die Bandscheiben erheblich, indem sie einen Teil der auf die Wirbelsäule wirkenden Kräfte abfängt. Wenn die Muskulatur geschwächt ist, lastet das gesamte Körpergewicht auf den ohnehin geschädigten Bandscheiben, was den Verschleißprozess beschleunigt. Durch gezieltes Training wird die Belastung auf die Bandscheiben reduziert, was die Degeneration verlangsamt.
Ebenso wichtig ist die Korrektur von Bewegungsmustern. Viele Menschen haben über Jahre ungünstige Bewegungsabläufe entwickelt, die bestimmte Bereiche der Wirbelsäule übermäßig belasten. Durch die funktionsdiagnostischen Verfahren im Auromedicum in Frankfurt können diese problematischen Bewegungsmuster identifiziert werden. Das anschließende Training zielt darauf ab, neue, wirbelsäulenschonende Bewegungsmuster einzuüben, die weitere Fehlbelastung verhindern und die Wirbelsäule langfristig schützen.
Der langfristige Erfolg hängt entscheidend von der aktiven Mitarbeit ab. Ohne anschließendes Training und ohne Änderung der belastenden Faktoren kehren die Beschwerden häufig zurück, und die Degeneration schreitet fort. Die präventive Trainingstherapie ist daher der wichtigste Baustein, um langfristig beschwerdefrei zu bleiben.
Konkrete Alltagsempfehlungen zur Nachsorge und Prävention bei Osteochondrose
Neben der professionellen Behandlung im Auromedicum können Betroffene auch selbst aktiv zur Verbesserung ihrer Beschwerden und zur Vorbeugung weiterer Verschlechterung beitragen. Regelmäßiges Bewegungstraining und gezielte Dehnübungen unterstützen die Muskulatur und erhalten die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Eine ausgewogene Ernährung versorgt den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen, die für gesunde Knochen und Knorpel wichtig sind. Besonders die optimale Versorgung mit Mikronährstoffen, insbesondere Vitamin D, spielt eine wichtige Rolle. Das Vermeiden von Übergewicht entlastet die Wirbelsäule erheblich und verlangsamt den Verschleißprozess. Auch der Verzicht auf Nikotin trägt zur besseren Durchblutung und Nährstoffversorgung der Bandscheiben bei.
In unserer Praxis in der Frankfurter Innenstadt unterstützen wir Sie gerne bei der Umsetzung eines individuellen Trainingskonzepts und begleiten Sie auf Ihrem Weg zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität.
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