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Niklas Marks
Sportwissenschaftler
Niklas Marks im Interview
Was hat Sie dazu motiviert Sportwissenschaftler zu werden?
Der ursprüngliche Antrieb war für mich eindeutig die Leidenschaft für Sport und Bewegung. Im Laufe meiner Ausbildung habe ich zunehmend Freude daran gewonnen, Inhalte zu vermitteln, die größtenteils im Kontext von Sport und Bewegung standen.Welche Schwerpunkte setzen Sie in Ihrer Arbeit?
Der erste Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt in der Durchführung, Auswertung und Interpretation funktionsanalytischer Untersuchungen, aus denen sich zielgerichtete Handlungs- bzw. Trainingstherapie-Empfehlungen ableiten. Der zweite Schwerpunkt ist die medizinische Trainingstherapie. Hier ist es mein Ziel, die Patientinnen und Patienten nicht nur trainingstherapeutisch zu „coachen“, sondern sie auch im Rehabilitationsprozess zu beraten und vor allem zu motivieren, damit sie ihrer persönlichen Zielsetzung einen Schritt näherkommen.Was zeichnet Sie als Sportwissenschaftler aus?
Aus meiner Sicht ist es mein zuverlässiger und zielgerichteter Arbeitsstil, den ich auf analytischer, trainingstherapeutischer und konzeptioneller Ebene gleichermaßen einbringe.Wie sieht ein typischer Tag für Sie bei der Arbeit aus?
Ein typischer Arbeitstag besteht aus der Durchführung, Auswertung und Interpretation von Funktionsanalysen, der Planung und Durchführung medizinischer Trainingstherapie-Einheiten sowie der konzeptionellen Weiterentwicklung unseres Fachbereichs.Worauf können sich Patientinnen und Patienten bei Ihnen einstellen?
Bei mir treffen Patientinnen und Patienten auf jemanden, der zunächst zuhört und in der Regel viele Rückfragen stellt, um ihre aktuelle Situation besser zu verstehen. Mir ist es wichtig, meinem Gegenüber freundlich, empathisch und auf Augenhöhe zu begegnen, um eine persönliche Basis zu schaffen. Im nächsten Schritt geht es darum, weitere Erkenntnisse zu sammeln, die für den individuellen Kontext entscheidend sein können. Eine evidenzbasierte Betrachtungsweise, die das bio-psycho-soziale Modell einbezieht, hilft mir dabei, patientenorientierte Hypothesen aufzustellen und anschließend zielgerichtete Handlungs- und/oder Trainingstherapie-Empfehlungen auszusprechen.Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten?
Am meisten schätze ich die Arbeit mit Patientinnen und Patienten, die bereit sind, selbstwirksam als treibende Kraft zu ihrem Rehabilitationsprozess beizutragen. In der Zusammenarbeit versuchen wir dann, die Handlungs- bzw. Trainingstherapie-Empfehlungen bestmöglich in ihre gegenwärtige Lebenssituation zu integrieren, damit sie ihren Alltag oder Sport „sicherer“, „fitter“ und/oder „leistungsorientierter“ bestreiten können.Welchen Ratschlag geben Sie Ihren Patientinnen und Patienten am häufigsten?
Aus meiner Sicht gibt es nicht „den einen“ Ratschlag, den ich am häufigsten mitgebe. Entscheidend ist für mich das Text-Kontext-Prinzip: Was ist das konkrete Problem bzw. Beschwerdebild und welche bio-psycho-sozialen Faktoren beeinflussen es? Daraus entwickle ich gemeinsam mit der Person eine individuelle, lösungsorientierte Strategie, die Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung stärkt. Im besten Fall ermöglicht dieser Weg einen nachhaltigen Umgang mit den jeweiligen Herausforderungen.Gibt es Erfolge in Ihrer Laufbahn, auf die Sie besonders stolz sind?
Einen einzelnen Erfolg möchte ich nicht herausheben. Für mich ist jede Person, der ich mit der zuvor genannten Herangehensweise zu Fortschritten verhelfen konnte, ein Erfolg.Wie unterstützen Sie Patientinnen und Patienten dabei, ihre sportlichen Ziele zu erreichen?
Ich bemühe mich, den Patientinnen und Patienten prinzipienorientierte Bewegungsstrategien zu vermitteln, die ihnen in ihrer gegenwärtigen Situation helfen, Alltag und Sport selbstsicherer zu bestreiten. Dabei schwingt immer wieder der Appell an Selbstwirksamkeit und vor allem an Eigenverantwortung mit.Was macht das Auromedicum so besonders?
Das interdisziplinäre Arbeiten, das nicht nur kurze Wege mit sich bringt, sondern auch auf Augenhöhe stattfindet.Nehmen Sie Kontakt zu uns auf

